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Qualitätsmanagement

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Podiumsdiskussion mit Ministerin Bauer nach der QM-Werkstatt am 23. Mai 2017
Quelle: Christoph Oldenkotte

ERFOLGREICHER TAG DER LEHRE


Bevor sie sich auf dem Podium den Fragen stellte, hatte sich Ministerin Bauer ein Bild gemacht von den zahlreichen Projekten, die zum Teil im Rahmen der Förderprogramme des Landes durchgeführt werden. Sie schüttelte dem Roboter Marvin die Hand, begutachtete die Kettensäge, die in der Fakultät Maschinenbau als Produktleitbeispiel dient, sie ließ sich die 3D-Drucker des Fablab erklären und setzte sich im Rennwagen des Formula Student Teams Weingarten ans Steuer. „Lehre ist das Kerngeschäft der Hochschulen, und da sind sie bestens aufgestellt“, so Theresia Bauer. „Ich habe den Eindruck, hier geht eine Hochschule systematisch ran.“

Am frühen Nachmittag hatte an der Hochschule bereits ein interner Workshop zu dem Thema Hochschulehre stattgefunden. Die sogenannte Qualitäts-Management-Werkstatt wurde mit einer gemeinsamen Mittgaspause eröffnet. Die Ersthelfergruppe „First Responder“ grillte für alle Anwesenden. Im Anschluss konnten Studierende, Lehrende und Mitarbeiter an zehn Stellwänden mit Fragen rund um das Thema Hochschullehre ihre Vorschläge anbringen, diskutieren und gewichten. „Wir brauchen ihre Hilfe, damit wir uns verbessern können“, hatte der Rektor der Hochschule, Professor Dr. Thomas Spägele den alle zwei Jahre stattfindenden Workshop eröffnet.



Quelle: Christoph Oldenkotte

Was macht gute Hochschullehre aus?

Darum geht es beim „Tag der Lehre“ am Dienstag, 23. Mai, an der #hsweingarten.
Euch erwartet ein Nachmittag voller Aktionen rund um das Thema Hochschullehre – und dazu brauchen wir euch und eure Meinung: Gestaltet bei der QM-Werkstatt ab 14.30 Uhr aktiv die Studienqualität an eurer Hochschule mit und bringt euch um 16 Uhr bei der Podiumsdiskussion mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ein!

Termin vormerken und gespannt bleiben: In den nächsten Tagen bekommt ihr hier unter dem #humboldt weitere Infos zum Tag.

Diskutiert online mit und schreibt fleißig Kommentare mit eurer Meinung - für den Post mit den meisten Likes gibt's was zu gewinnen! #humboldt


Stolz wird die Urkunde präsentiert: Professorin Dr. Theresia Simon, Prorektorin an der Hochschule Ravensburg-Weingarten für Studium, Didaktik und Qualitätsmanagement (vorne 2. von links) mit dem Arbeitskreis Qualitätsmanagement
Quelle: Simone Müller

Die Hochschule als Ganzes wird akkreditiert

Bisher wurden neue Studiengänge an der Hochschule in Weingarten durch die sogenannte Programmakkreditierung akkreditiert. Das heißt, jeder Studiengang wurde dabei einzeln durch Externe geprüft. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Systemakkreditierung um eine Art „Bevollmächtigungsprozess, den Hochschulen durchlaufen, um ihre Studienprogramme selbst akkreditieren zu können“, sagt Professorin Dr. Theresia Simon, Prorektorin für Studium, Didaktik und Qualitätsmanagement. Nicht ein Studiengang wird also akkreditiert, sondern die Hochschule als Ganze.

„Damit können wir unsere mittlerweile über 30 Studiengänge unter Berücksichtigung der Standards des deutschen Akkreditierungsrates eigenverantwortlich weiterentwickeln und nachgefragte, qualitätsgesicherte Programme anbieten“, so Theresia Simon. „In einer Hochschulwelt, die sich immer schneller verändert, ist dies ein entscheidender Vorteil.“

Systemakkreditierung: Etablierung eines Qualitätsmanagements

Wie läuft eine solche Systemakkreditierung ab? „Am Anfang steht ein Antrag der Hochschule auf Eröffnung des Verfahrens bei einer externen Akkreditierungsagentur“, erklärt Prorektorin Simon. Diesen stellte die Hochschule Ravensburg-Weingarten im Juli 2014. Anschließend ist ein Hauptantrag einzureichen. Darin legt die Hochschule detailliert dar, wie sie die Qualität in Studium und Lehre sichert. Für die Durchführung der Akkreditierung in Weingarten wurde die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur aus Hannover (ZEvA) gewählt.

Im Rahmen zweier Begehungen bewertet dann eine externe Gutachtergruppe die Wirksamkeit des Qualitätssicherungskonzeptes anhand konkreter Studiengänge. „In unserem Fall waren das Studiengänge aus dem gesamten Spektrum der Hochschule, nämlich aus Technik, Wirtschaft und Sozialwesen“, berichtet Theresia Simon. Dann hieß es, warten auf das Ergebnis. Nun erhielt die Hochschulleitung das offizielle Schreiben: Die Hochschule Ravensburg-Weingarten ist systemakkreditiert. „Darauf sind wir sehr stolz. Das war die Arbeit von Vielen“, sagt Theresia Simon.

Doppelter Erfolg: Akkreditierung und Auszeichnung

Und tatsächlich begann die Arbeit mit vielen Beteiligten noch weit vor der Antragstellung 2014. Nämlich mit dem Startschuss zur Etablierung eines internen Qualitätsmanagements im Mai 2012. „Das Wichtigste war damals“, so Theresia Simon, „die gründliche konzeptionelle Vorarbeit und dann die Entscheidung, den ganzen Prozess digital abzubilden und keine Papierflut zu produzieren.“

Es fanden Workshops statt, an denen alle Personengruppen der Hochschule beteiligt waren. Studierende, Lehrende sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter wurden in den Prozess eingebunden, haben Workflows getestet, Prozesse modelliert und Dokumente verfasst. Die Ergebnisse wurden und werden im QM-Portal dokumentiert.

„Wir haben alles Relevante in diesem System abgebildet, sagt Hakan Hayit, der, neben zwei weiteren Kolleginnen im QM-Team, für die technische Seite des Qualitätsmanagements zuständig ist. „Die Benutzerinnen und Benutzer können zudem im System Kommentare, Feedbacks und Verbesserungsvorschläge eingegeben.“

Im April 2016 wurde die Hochschule Ravensburg-Weingarten dafür von der Gesellschaft für Organisation e. V. in der Kategorie „Prozessorientierte Lösungen“ mit dem Process Solution Award ausgezeichnet. Zum ersten Mal ging der Preis an eine Lösung aus dem Hochschulsektor.

„Es ist ein Ruck durch die Hochschule gegangen“, so Hayit. „Alle waren aufgefordert, sich darüber auszutauschen, wie wir hier zusammen arbeiten. Und dieser Dialog wird immer weiter gehen – wir werden immer besser.“

Ein rollierendes System

Mit dem Erreichen der Systemakkreditierung ist tatsächlich die Arbeit keineswegs abgeschlossen. Vielmehr wird der Prozess in einer Art rollierendem System ständig fortgeschrieben. So sind etwa Studiengänge alle fünf Jahre neu durch die Hochschule zu akkreditieren oder wenn sich ein Drittel der ECTS-Punkte ändert. Die Systemakkreditierung selbst steht nach sechs Jahren wieder auf dem Prüfstand.

Die Entscheidung, den Antrag auf Systemakkreditierung zu stellen, hatte der Senat der Hochschule Ravensburg-Weingarten getroffen. „Diese Entscheidung war richtig und der Aufwand hat sich gelohnt“, resümiert Hochschulrektor Professor Dr. Thomas Spägele. „Die Systemakkreditierung war das beherrschende Thema an unsere Hochschule in den letzten Jahren. Für diese Gemeinschaftsleitung bin ich allen Mitwirkenden, vor allem natürlich Prorektorin Theresia Simon außerordentlich dankbar.“ Die Prorektorin pflichtet Spägele in dem positiven Fazit bei: „Es ist ein großer Schritt für die zukunftsfähige Ausrichtung unserer Hochschule. Der Prozess hat eine enorme Dynamik mit sich gebracht, die Hochschule versteht sich nun viel mehr als ein Ganzes.“

Text: Christoph Oldenkotte
veröffentlicht von: Öffentlichkeitsarbeit



Quelle: Simon

Hochschule gewinnt Process Solution Award

Die Gesellschaft für Organisation e.V. (gfo) hat während des 11. Process Solution Day vom 26. bis 27 April 2016 den diesjährigen Process Solution Award vergeben. In der Kategorie „Prozessorientierte Lösungen“ wurde das gemeinsame Projekt der Hochschule Ravensburg-Weingarten und der GBTEC von einer unabhängigen Fachjury als besonders innovativ und mustergültig ausgezeichnet und erhielt den ersten Platz.

Zum allerersten Mal in der Geschichte des Process Solution Award überhaupt wurde dabei eine Lösung aus dem Hochschulsektor ausgezeichnet.

Die Gesellschaft für Organisation ist ein gemeinnütziger Verein (e. V.) mit langer Tradition. Sie wurde zum Zweck der Sammlung sowie Weiterentwicklung von Wissen in den Bereichen Organisation und Management gegründet. Seit 2006 ist die gfo Mitglied und deutscher Vertreter in der European Association of Business Process Management.

Prämiert wurde die „prozessorientiere Gestaltung der Hochschul-Organisation“ und das „Business Process Management“. Auslöser hierfür war die Einführung des IT-gestützten prozessorientierten Qualitätsmanagements der Hochschule. „Wir freuen uns sehr über den Preis, stellt er doch eine Anerkennung für die Prozessmanagementkompetenz der Hochschule dar“, so Prof. Dr. Theresia Simon, Prorektorin für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement. Viele Mitglieder der Hochschule haben in den letzten Jahren die Prozesse in ihren jeweiligen Bereichen analysiert, Verbesserungsvorschläge erarbeitet sowie Prozesse automatisiert und damit zur Weiterentwicklung der Hochschule beigetragen.

„Ausschlaggebend für den 1. Platz in der Kategorie Prozessorientierte Lösungen‘ war die starke Orientierung unseres Prozessmanagements an den Anforderungen der Benutzer und dass wir partizipativ die Entwicklung dynamisch vorangetrieben haben“, so Prof. Simon.
Der Process Solution Award wird grundsätzlich gemeinsam an ein IT-Unternehmen und einen Kunden für ein innovatives und mustergültiges Projekt verliehen.


Teilnehmer der Infoveranstaltung informieren sich über das Qualitätsmanagement
Quelle: Kusche

Informationsveranstaltung zum QM

Am 18. Juni 2014 fand im H061 eine interne Informationsveranstaltung über den Stand und das Leistungsspektrum des Qualitätsmanagement an unserer Hochschule statt.
An drei Tischen wurden verschiedene Themen angesprochen und diskutiert:



  • Informationen zum Ursprung und der Entwicklung des QM (Prof. Simon)
  • Vorstellung des QM Portals (Herr Hayit)
  • Ansprechpartner und Rolle der Mitarbeiter (Frau Heigle, Frau Kiechle)

Durch ein rotatierendes Verfahren, konnten sich alle 25 Teilnehmer über diese Sachverhalte informieren und gleichzeitig ihre Wünsche und Anregungen loswerden.

Allen ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen und bis zum nächsten Mal!


Vielen Dank, dass Sie im Qualitätsmanagement unserer Hochschule aktiv mitwirken.

Wenn Sie Verbesserungsvorschläge oder Fragen formulieren möchten, so schicken Sie uns doch bitte einfach eine Mail. Sie bekommen dann Rückmeldung vom QM Team.

Ihr Vorschlag/Frage geht beim Abschicken als E-Mail an die Stabsstelle Qualitätsmanagement zur Weiterleitung an den Qualitätsmanagement-Arbeitskreis.

Leitbild Workshop in der Akademie Weingarten
Quelle: Simpfendörfer

Leitbild-Entwurf
ab sofort im QM-Portal -

Handeln, Lehren und Forschen
"in ethischer Verantwortung" 

„Die überdurchschnittliche Qualität unserer Absolventinnen und Absolventen basiert auf der hohen Qualität in Lehre, Forschung und Weiterbildung.“ Diese Vision steht im Entwurf des Leitbild der Hochschule Ravensburg-Weingarten, das Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende auf einem ganztägigen Leitbild-Workshop gemeinsam erarbeitet haben. 


Das Leitbild verdeutlicht das Selbstverständnis aller Mitglieder der
Hochschule. Enthalten sind die Mission, Vision sowie die Grundwerte,
beispielsweise des „wertschätzenden Umgangs miteinander“. Zu den Werten gehört aber auch ein Handeln, Lehren und Forschen „in ethischer Verantwortung“ sowie die Berücksichtigung des „Grundsatzes der Nachhaltigkeit“.

Die Hochschule versteht sich als eine Hochschule, die „in der Region
verankert“ und gleichzeitig“ international orientiert“ ist. Deswegen
verwundert es nicht, dass auch der Grundsatz der Diversity zu den Werten gehört: „Wir fassen Vielfalt als Chance auf und fördern alle Mitglieder unserer Hochschule unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Identität.“

Tove Simpfendörfer


QM-Portal




QM Team der HRW


Wir sind da bei Fragen und Anregungen rund um das Thema Qualitätsmanagement an unserer Hochschule:

Prof. Dr. Theresia Simon
Prorektorin Studium, Lehre und Qualitätsmanagement

Hakan Hayit, M.Sc.
- Kennzahlensystem
- Prozessmanagement
- Prozessautomatisierung

Tina Kiechle, Dipl.Ing. (FH)
- Lehr- und Strukturevaluation
- Absolventenbefragung
- Beratung Modulpflege
- Alumniarbeit

Anja Schraff
- Peer-Review-Verfahren
- Dokumentenpflege
- Beratung Modulbeschreibungen








Verantwortlich: Hakan Hayit, M.Sc.